Neuschoo
Vorhersage für Fr, 24.06.16
Gewitter Gewitter
Temp.: 15/23°C
Regen: 50%
Wind: 13km/h (WNW)
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das sagt man hier an der Küste immer, zu jeder Tages- und Jahreszeit.

Unsere Heimat

 

Das Holtriemer Land liegt 15 Autominuten von der ostfriesischen Nordseeküste;etwa in der Mitte des Städtedreiecks Norden/Aurich/Esens."Die grüne Perle vor dem Nordseestrand", so wird dieser rd. 83 qkm grosse Landstrich von seinen vielen Gästen liebevoll bezeichnet. Zum  Holtriemer Land gehören die Gemeinden Blomberg, Eversmeer, Nenndorf, Neuschoo, Ochtersum, Schweindorf, Utarp und Westerholt.Die Nordseeheilbäder Esens-Bensersiel und Dornumersiel sind unser Tor zu Nordsee. Die Samtgemeinde Holtriem wurde 1972 im Zuge der Gemeindegebietsreform in Niedersachsen gebildet. Das Gebiet wird seit Jahrhunderten als "Holtriem"=Landstrich ("Riem") am Wald ("Holt") bezeichnet.

Die unwüchsige und unverbrauchte Marschen-, Geest-und Moorlandschaft gilt als "Geheimtipp" vieler Urlaubs- und Feriengäste. Die urwüchsige Landschaft am Naturschutzgebiet "Ewiges Meer", die mittelalterlichen Kirchen in Ochtersum und Westerholt, alte Windmühlen in Schweindorf und Nenndorf, Ziegeleien in Neuschoo und Nenndorf reizen zum Entdecken.

Die Aussichtsplattform einer Windenergieanlage in Westerholt kann über 300 Stufen bestiegen werden; belohnt wird der Aufstieg mit einem wundervollen Blick bis zu den ostfriesischen Inseln.

Darüberhinaus ist das Freizeitangebot vielfältig. Die Nordseeküste liegt vor der Haustür. Wer lieber im Süsswasser baden möchte, dem ist der Badesee in Tannenhausen zu empfehlen. Die Möglichkeiten zum Wandern, Reiten oder Angeln in der abwechlungsreichen Holtriemer Landschaft sind unbegrenzt. Unser "Holtriem-Wander-Weg", der an überregionale Radwanderwege angebunden ist, führt in einer Länge von ca. 50 km als Rundwanderweg abseits der Hauptverkehsstrassen durch Marsch, Geest und Moor, wobei die gesunde  Nordseeluft ständiger Begleiter ist.

Heute waren wir im Moormuseum

Das Moormuseum

Hier könnt Ihr Euch die Bilder ansehen:

WEB.DE Fotoalbum

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...auf dem Raddampfer Concordia II unterwegs

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44. Kutterregatta in Neuharlingersiel

Mit bunten Fähnchen geschmückte Krabbenkutter sowie der Duft von frisch gebratenem Fisch - dies war die Atmosphäre, die am 14. August 2010 wieder tausende Besucher nach Neuharlingersiel gelockt hat. Ein ganz besonderes Ereignis wurde  gefeiert: “Die Kutterregatta”. Für dieses Fest wurden die Kutter von ihrer Crew gehegt, gepflegt und bunt geschmückt. Es wurde geschrubbt, geputzt und gepinselt, damit es in voller Pracht geschmückt auf Wettfahrt gehen konnte. Denn bei der Kutterregatta ging  es nicht nur um die schnellste Fahrt, sondern es wurde  von den Gästen am Hafen auch der schönste Kutter gekürt.   

Der "Kutter Seestern" mit der Kennung "NEU 245" von Kapitän Hermann Ricklefs war der schönste und der schnellste. Am Tag der Regatta hatte jeder Besucher die Gelegenheit, auf einem der Kutter zu einer Wettfahrt mit hinaus zu fahren.

Bei herrlichem Wetter kamen alle Besucher voll auf ihre Kosten.

Es war mal wieder ein tolles Ereignis.

 


Abendspaziergang 12.08.2010

Das ewige Meer

In der Gemeinde Eversmeer befindet sich das Naturschutzgebiet Ewiges Meer mit dem grössten Hochmoorsee Deutschlands, dem "Ewigen Meer". Die Entstehnung des Moorgebietes geht bis in die Steinzeit hinein.In en Senken der Vertiefungen, die die letzte Eiszeit hinterlassen hat, sammelte sich Niederschlagswasser und des entstanden stehende Gewässer, die im Laufe der Zeit verlandeten.

Verschiedene Pflanzen wir Binsen, Rohr, Schilf und Wasserlinsen bauten Niederungsmoore auf. Über die Geestlandschaft und den Niederungsmooren bildete sich allmählich durch den Wuchs des Torfmooses das Hochmoor.

Zusammen mit den stetigen Windeinflüssen bildete sich schliesslich das "Ewige Meer".Durch die Wiedervernässerungsmassnahmen in den 80er und 90er Jahren wächst das Moor zum jetzigen Zeitpunkt wieder und ist somit ein lebendiger Naturschutzraum.

Dass der Mensch immer wieder versucht hat, das Moor zu bezwingen, wurde 1984 bei der Grabung des staatlichen Museums für Naturkunde und Naturgeschichte in Oldenburg bewiesen.

Man fand in ca. 1,6 m Tiefe eien Bohlenweg aus Eichenholz in Querlage und darunter in Längsrichtung.Datiert wird " die älteste Pflasterstrasse der Welt" auf ca.3000 bis 2500 Jahre v,Chr. Man fand Achsen von 2 m Länge, Wagenräder, Alltagsgegenstände sowie zahlreiche Rinderhufe, was darauf schliessen lässt, dass der Weg regelmässig benutzt wurde und vielleicht mit zur Besiedelung des Holtriemer Raumes geführt hat.Das Naturschutzgebiet "Ewiges Meer"  hat heute eine Gesamtfläche vonn 400 ha und  umfasst die Moorseen Ewiges Meer (ca.90 ha), die Dobbe (ca,9 ha), das kleine Eversmeer (ca. 5 ha) und das Krickmeer (ca.1 ha), wobei das Ewige Meer zu den grössten Hochmoorseen Deutschlands gehört.

Es ist ca. 1,5 km lang und durchschnittlich 600 m breit. Die Wassertiefe liegt zwischen 0,5 m am östlichen Ufer und 2,5 - 3 m am  westlichen Ufer.Die Fauna und Flora des Naturschutzgebietes ist einzigartig und ursprünglich in der ostfriesischen Landschaft. Weite Flächen werden von der Besenheide beherrscht.Dazwischen wachsen Glockenheide, Rosmarinheide und verschiedene Beeren. An sumpfigen, nassen Stellen findet man Binsen, Seggen und Wollgras.Am Rand des Moorgebietes hat man aus ästhetischen Gründen  einzelne Gehölzgruppen (meistens Birken ) stehen lassen. Die Tierwelt wird  geprägt durch eine grosse Anzahl an Vögeln wie z.B. der grosse Bachvogel, die Uferschwalbe, etc. sowie von verschiedenen Schmetterlingen, Fröschen, Eidechsen und vereinzelt auch Kreuzottern. Insgesamt bietet das Naturschutzgebiet Ewiges Meer einer grossen Anzahl  bedrohter Pflanzen- und Tierarten einen ursprünglichen Lebensraum. Damit dieses auch so bleibt und nicht durch Unachtsamkeit zerstört wird, wurde 1987 ein Eichenbohlenrundwanderweg angelegt. Dieser verhindert zum einen die Störung der Natur durch die Besucher des Gebietes und bietet auf der anderen Seite diesen einen Schutz vor den Tücken des Moores,denn durch die Wiedervernässung ist das Betreten des Moores abseits des Pfades sehr gefährlich geworden. Der Wanderweg wurde inzwischen durch einen Moorlehrpfad sowie einer Aussichtsplattform erweitert. Dieser Moorlehrpfad wurde speziell so konzipiert, dass sich besonders Kinder angesprochen fühlen und etwas über das Moor erfahren können.



.......ist nicht nach dem Mädchennamen Greete benannt, sondern bedeutet
grosses Siel. Schon 1388 wurde der Ort  an der Westküste Ostfrieslands
urkundlich erwähnt und war seit dem 14. Jahrhundert Stammsitz der Häuptlinge
und Grafen aus dem Geschlecht der Cirksena.
Der sehenswerte Ortskern mit dem Hafen besteht zum Teil noch aus Häusern
aus dem 17. Jahrhundert.
Sehenswert sind die Krabbenkutter im Hafen, die Zwillingsmühlen mit Teestube und
Galerie, die Oase Greetsiel mit Saunalandschaft, das Buddelschiffmuseum,das Bäckereimuseum
"Popingas alte Bäckerei" und vieles mehr.
Seit Anfang des 20.Jahrhunderts gilt Greetsiel auch als Künstlerdorf.
Die Heimatmaler Poppe Folkerts, Julian Klein von Diepold und Alf Depper sowie renomierte
Künstler der "Düsseldorfer Schule" (u.a. Hermann Schauten, Otto Pankok und Heinz Scholten)
liessen sich hier nieder.
Jedes Jahr am Ostermontag treffen sich hier viele Künstler, im Juli gibt es traditionell einen
grossen Kunstmarkt und im August findet seit 1970 die "Greetsieler Woche" statt.
Musikfreunde können im Orgelfrühling und -sommer  jeden Jahres anspruchsvolle Konzerte
geniessen.

Die Sommergäste aus der Heide sind wieder da, unzählige Schafe mit Ihren Lämmern auf den ostfriesischen Deichen.

Sie weiden das saftige Gras, halten die Grasnarbe kurz, treten sie mit ihren Hufen fest und sorgen für den natürlichen Deichschutz.